Wissensarchiv

Code Green Das Ernährungslabor der Zukunft

Hier findest du alle Hintergrundinformationen, Lernziele, Fakten und Quellen zu den Stationen — ideal zum Vor- oder Nachbereiten in Schule, Workshop oder Unterricht.

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Station 01 / Bio-Lab

Klima Kitchen

Wähle die Lebensmittel aus, die sowohl gesund als auch klimafreundlich sind.

Hintergrund

Die Klima Kitchen zeigt, wie Ernährung, Nachhaltigkeit und gemeinsames Handeln zusammenhängen – von pflanzlichen Mahlzeiten bis zu regionalen Lebensmitteln.

Lernziele

  • Erkennen, welche Lebensmittel gleichzeitig gesund und klimafreundlich sind.
  • Verstehen, warum pflanzenbasierte Ernährung Emissionen, Wasser- und Flächenverbrauch senkt.
  • Die Idee der planetaren Grenzen auf den eigenen Teller übertragen.

Fakten

  • Die Lebensmittelproduktion verursacht ca. 25–30 % aller weltweiten Treibhausgase.
  • 1 kg Rindfleisch erzeugt ca. 27 kg CO₂e — 1 kg Linsen nur 0,9 kg.
  • Eine pflanzenbetonte Ernährung kann den Klimafußabdruck um bis zu 50 % senken.
02
Station 02 / Impact Console

CO₂-Handabdruck

Sortiere die Maßnahmen nach ihrer positiven Klimawirkung – von stark (oben) zu weniger stark (unten).

Hintergrund

Während der CO₂-Fußabdruck zeigt, wie viel wir verbrauchen, misst der CO₂-Handabdruck unsere positive Wirkung: Welche Handlungen, Routinen und Entscheidungen helfen aktiv dabei, Emissionen zu senken — bei uns selbst und im Umfeld.

Lernziele

  • Den Unterschied zwischen Fuß- und Handabdruck verstehen.
  • Maßnahmen nach realer Klimawirkung einschätzen können.
  • Selbstwirksamkeit für eigenes Handeln entwickeln.

Fakten

  • Eine pflanzenbetonte Ernährung spart durchschnittlich 0,8 t CO₂e pro Person & Jahr.
  • Fahrrad statt Auto für kurze Wege: bis zu 2 t CO₂ jährlich.
  • 1/3 aller produzierten Lebensmittel weltweit landen im Müll.
03
Station 03 / Truth Scanner

Ernährungsmythen entlarven

Wahr oder Mythos? Jede richtige Antwort enthüllt einen Buchstaben des Geheimcodes.

Hintergrund

Rund um Ernährung kursieren viele Halbwahrheiten — von „Pflanzen liefern kein Protein" bis „Regional ist immer klimafreundlich". Wer Mythen erkennt, trifft bessere Entscheidungen und kann andere informieren.

Lernziele

  • Häufige Ernährungsmythen kritisch hinterfragen.
  • Quellen und wissenschaftliche Aussagen einordnen können.
  • Argumente für nachhaltige Ernährung im Alltag formulieren.

Fakten

  • Linsen enthalten ca. 25 g Protein pro 100 g — mehr als die meisten Fleischsorten.
  • Regionales Rindfleisch hat oft einen höheren CO₂-Wert als pflanzliche Importprodukte.
  • Foodwaste verursacht weltweit ca. 8–10 % aller Treibhausgase.
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Station 04 / Hydro Lab

Wasser-Fußabdruck

Sortiere die Lebensmittel nach ihrem Wasser-Fußabdruck – von hoch (oben) zu niedrig (unten).

Hintergrund

Hinter jedem Lebensmittel steckt „virtuelles Wasser" – das Wasser, das für Anbau, Verarbeitung und Transport gebraucht wird. Tierische Produkte schneiden hier besonders schlecht ab.

Lernziele

  • Den Begriff „virtuelles Wasser" verstehen.
  • Ernährung mit globalen Wasserressourcen verknüpfen.
  • Eigene Wahl bewusster treffen.

Fakten

  • 1 kg Rindfleisch ≈ 15.400 L Wasser
  • 1 kg Käse ≈ 5.000 L Wasser
  • 1 kg Linsen ≈ 1.250 L Wasser
  • 1 kg Kartoffeln ≈ 290 L Wasser
05
Station 05 / Seasonal Scanner

Saison-Kalender

Wähle die Obst- und Gemüsesorten aus, die in Mitteleuropa im Herbst (Oktober) Hauptsaison haben.

Hintergrund

Saisonal & regional essen senkt Emissionen aus Transport, Heizhäusern und Kühlketten. Ein einfacher Saisonkalender hilft, bewusster einzukaufen.

Lernziele

  • Saisonale Lebensmittel erkennen.
  • Verstehen, warum Saisonalität Emissionen reduziert.
  • Praktische Einkaufsentscheidungen treffen.

Fakten

  • Tomaten aus dem beheizten Gewächshaus: bis zu 10x mehr CO₂ als saisonale Freilandware.
  • Äpfel aus regionalem Lager im Frühjahr sind oft klimafreundlicher als frische Flugimporte.
06
Station 06 / Carbon Match

CO₂-Match

Verbinde jedes Lebensmittel mit dem passenden CO₂-Wert pro Kilogramm.

Hintergrund

Klimawerte von Lebensmitteln variieren stark – ein Bewusstsein für Größenordnungen hilft beim Einkauf und in der Küche.

Lernziele

  • Größenordnungen von Emissionen einschätzen lernen.
  • Pflanzliche vs. tierische Produkte vergleichen.

Fakten

  • Tierische Produkte stehen für ~60 % der Lebensmittel-Emissionen, obwohl sie nur ~20 % der Kalorien liefern.